Neues Zivilschutzgebäude und Tanklöschfahrzeug vorgestellt und gesegnet – Einen langen Weg gemeinsam gemeistert
Wenn der Weg auch lang und steinig war, präsentiert sich heute das neue Zivilschutzgebäude in Eyrs als funktionales, modernes und geräumiges Bauwerk. Nun wurde das Gebäude zusammen mit dem neuen Tanklöschfahrzeug vorgestellt und gesegnet.
Im Anschluss an den feierlichen Einmarsch zum fertiggestellten Zivilschutzgebäude in Eyrs zelebrierte Landesfeuerwehrkurat P. Reinald Romaner einen Festgottesdienst. „Heute segnen wir ein Haus der Hilfsbereitschaft und Kameradschaft“, sagte der Kurat und nahm die Segnung des neuen Gebäudes und Fahrzeuges vor.
Auf diesen Tag freute sich ganz besonders die Feuerwehr Eyrs. „Es ist ein besonderer Tag und ein Meilenstein für die Sicherheit und Gemeinschaft“, sagten der Kommandant Michael Telser und sein Stellvertreter Felix Alber. Lange habe die Feuerwehr auf den Tag gewartet, an dem das Gebäude seiner Bestimmung übergeben und das neue Fahrzeug vorgestellt werden kann. Beides sei für die Sicherheit von Menschen und Hab und Gut von großem Wert. Telser erläuterte, dass die alte Feuerwehrhalle nicht mehr zeitgemäß war und mehr Platz gebraucht wurde. Eine neue Halle sollte her und ab 2017 kam das Ganze richtig ins Rollen – stets unterstützt vom Bezirksausschuss der Feuerwehr und der Gemeindeverwaltung Laas. 2024 kam es dann zum Aushub und der Untergrund stellte die Verantwortlichen vor eine große Herausforderung. Doch auch diese Hürde wurde überwunden und der weitere Weg bis zum fertigen Bau geschafft. Am 27. August konnte die Feuerwehr einziehen – dem Gründungsdatum der seit 1922 bestehenden Wehr. „Von der Idee bis zur Segnung war es ein langer Weg. Es brauchte Geduld, Planung, Arbeit und ein stabiles Nervenkostüm“, sagte Telser und hatte sich auch mit der grünen Fassadenfarbe – der Farbe der Hoffnung – anfreunden können. „Die Schwierigkeiten haben wir gemeinsam gelöst“, sagte der beauftragte Architekt Roland Baldi.
Schlussendlich betrugen die Gesamtkosten für das Gebäude 5,1 Millionen Euro statt der anfangs angeführten 5,7 Millionen Euro. Nochmals 900.000 Euro wurden in das Infrastrukturprojekt mit unter anderem Parkplatz und Erschließungsstraße investiert. „Geld, das in Vereine und Menschen investiert wird, ist gut investiertes Geld“, betonte Bürgermeisterin Verena Tröger.
Neben dem Bau eines neuen Gebäudes war es auch an der Zeit, ein neues Tanklöschfahrzeug anzukaufen. Vizekommandant Alber berichtete über die technischen Details des 16-Tonners. Die Wehrleute dankten allen Beteiligten bzw. Unterstützern des Baus, des Fahrzeugankaufs und der Feier. Ein Gedicht, Musik und Geschenke rundeten den offiziellen Teil der Feier ab.
Im Anschluss gratulierten Landeshauptstellvertreterin Rosmarie Pamer, Landesfeuerwehrpräsident Martin Künig, Bezirksfeuerwehrpräsident Roman Horrer und Fraktionspräsident Reinhard Kurz der Feuerwehr und wünschten ihnen, dass das neue Haus mit Leben erfüllen.
